Reisebausteine

Stadtrundfahrt Asunción

Asuncion ist in eine weite Schleife am Ostufer des Rio Paraguay eingebettet und liegt 72 m über dem Meeresspiegel. Über eine Million Menschen leben hier. Gegründet wurde Asuncion von dem Spanier Juan de Salazar am 15. August 1537. Ihren Namen verdankt sie dem Gründungstag, dem kirchlichen Feiertag „Casa Fuerte de Nuestra Senora de Santa Maria de la Asuncion“ (Festung unserer lieben Frau der heiligen Maria der Himmelfahrt).

Wir beginnen unsere Stadtrundfahrt am Botanischen Garten und besichtigen das Naturmuseum, danach fahren wir ins Zentrum zum 1861 gebauten Bahnhof mit der ältesten Eisenbahn Südamerikas.

Anschließend fahren wir weiter zum (Panteón Nacional de los Héroes (Heldenmausoleum). Dies erinnert in seiner bauweise stark dem Invalidendom in Paris. Hier befinden sich die sterblichen Überreste des Präsidenten Carlos Antonio Lopez und Francisco Solano López, des Chaco-Kriegshelden José Felix Estigarriba sowie eine Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten.

Weiter geht es zum Casa de la Independencia (Haus der Unabhängigkeit). Hier trafen sich im Jahre 1811 die Verschwörer gegen die spanische Krone um deren jahrhunderte alte Vorherrschaft der Kolonialherren zu beenden. Wir werden dieses seit dem 14. Mai 1965 als Museum eingeweihte Haus besichtigen, das noch mit den Originalmöbeln des ursprünglichen Hauses eingerichtet ist und einen tiefen Einblick in das Leben der damaligen Zeit wiedergibt. Weiter geht es zum 1854 erbauten Palacio de Gobierno (Regierungspalast). Dieser stellt eine verkleinerte Nachbildung des Louvres dar. Hierin befinden sich die Amtsräume des Präsidenten und des Aussenministeriums. Danach besichtigen wir kurz den Asuniconer Hafer und fahren von da aus weiter zum Pettirossi- Markt. Hier kann man in den unzähligen Geschäften sehr günstig einkaufen.

Rundreise Lago Ypacarai

Von Nueva Colombia fahren wir über Loma Grande in die Stadt Altos, was auf spanisch „hoch“ und auf Guarani Ybypytaré „Weg des Windes“ bedeutet. Altos ist eine der ältesten Städte Paraguays. Sie wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Es ist die Heimatstadt des renommierten Künstlers Luis Alberto del Paraná. Er bereiste ganz Europa und erhielt für seine musikalischen Leistungen viele Auszeichnungen. Auch der berühmt berüchtigte Nazi-Wissenschaftler Joseph Mengele floh nach Altos, nachdem die deutsche Regierung seinen Aufenthaltsort in Buenos Aires entdeckt hatte und lebte hier einige Zeit.

Altos ist bekannt für seinen Kaffeeanbau sowie für Holzschnitzereien. Wir besichtigen das historische Viertel der Stadt sowie die Kirche, die noch aus der Jesuitenzeit stammt. Anschließend fahren wir auf der gut ausgebaute Asphaltstraße weiter in das von deutschen Siedlern 1881 gegründete, am Ostufer des Ypacaraí-Sees gelegene San Bernardino. Die Straße führt von den luftigen Höhen hinab ins Tal und von einigen Stellen kann man eine traumhafte Aussicht fast über den ganzen See genießen.

Ursprünglich hieß der Ort Nueva Bavaria was auf deutsch Neubayern bedeutet. Nach dem 1. Weltkrieg wurde es nach dem ersten Präsidenten Paraguays Bernardino Caballero benannt. Die Flagge des Ortes entspricht mit ihren 3 horizontalen Streifen in schwarz, rot und gelb praktisch der Flagge Deutschlands. San Bernardino ist ein beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel der paraguayischen Bevölkerung und in den Monaten Dezember bis Februar herrscht hier Hochbetrieb. Nach einer kurzen Pause am See fahren wir über Ypacaraí weiter nach Aregua, dem bekannten Töpfer- und Künstlerstädtchen. Hier endete einst das erste Teilstück der im 19. Jahrhundert gebauten Eisenbahnlinie. Auch heute noch kann man mit der Dampflokomotive an Sonntagen einen Ausflug von Asuncion bis Aregua machen.

Wer möchte kann sich hier in den vielen Töpfer- und Kunsthandwerksläden mit Töpferarbeiten, Holzschnitzereien und andere dekorative Mitbringsel eindecken. Weiter fahren wir nach Luque, die Stadt der Harfen und Gitarren sowie der Silber- und Goldschmiede. In den unzähligen Juwelierläden kann man günstig Gold- und Silberschmuck einkaufen. Geschichtlich Interessierte können sich hier im Museo General Elizardo Aquino Trophäen des Triple Allianz Krieges und andere historische Objekte besichtigen.

Danach treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.

Das goldene Dreieck

Von Nueva Colombia fahren wir über San Bernardino nach Caacupe zu der im Mai 1988 von Papst Johannes Paul II. geweihten Basilika. Jedes Jahr am 8. Dezember pilgern unzählige Menschen nach Caacupe um ihre Versprechen einzulösen. Nach der Besichtigung fahren wir anschließend über Piribebuy weiter nach Chololo. Hier präsentiert sich inmitten von Hügeln eine einmalig schöne Flusslandschaft mit kleinen Wasserfällen, Wiesen, Wanderwegen und zerklüfteten Uferböschungen. Weiter fahren wir nach Paraguari. Eine abwechslungsreiche und wunderschöne Berglandschaft lässt keine Langweilige aufkommen. Bei der Fahrt ins Tal hat man von einigen Parkplätzen aus eine beeindruckende Panoramasicht über das gesamte immergrüne Gebiet, in dessen Ferne sich Tafelberge, grüne Hügel und Tallandschaften abwechseln. Von Paraguari aus erreicht man dann die Ortschaft Yaguaron. Hier findet man ein echtes Schmuckstück barocker Kunst und Architektur die Iglesia de Yaguaron. Eine der schönsten Kirchen Paraguays. Was hier die Guaraní-Indianer einst unter der Anleitung von Franziskaner-Padres schufen, ist in seiner Einmaligkeit kaum zu übertreffen. Nach der Besichtigung dieser Kirche fahren wir weiter über Ita, Itaugua und Capiata nach Aregua dem berühmten Töpferstädtchen. Von hier aus geht es weiter nach Luque die Stadt der Harfen und Gitarren sowie der Gold- und Silberschmiede. Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir über Limpio und Emboscada zurück nach Nueva Colombia.

Atyra - Tobati – Arroyos y Esteros

Von Nueva Colombia fahren wir über Altos nach Atyra, dem angeblich saubersten Städtchen in Paraguay. Hier genießen wir auf einer Anhöhe eine herrliche Aussicht und fahren weiter an dem Kletterfelsen Cerro Kavaju vorbei in den Ort Tobati. Dieser ist für seine Ziegelbrennöfen und Holzschnitzereien berühmt. Unterwegs sehen wir wie die Ziegel in Handarbeit hergestellt und zum trocknen aufgeschichtet werden, um dann in den Brennöfen gebrannt zu werden.

Ein beliebtes touristisches Ausflugsziel sind die 3 Indianerköpfe. Etliche Stufen führen hier auf eine kleine Aussichtsplattform in den Felsen von wo aus man die Umgebung sehr gut überblicken kann. In Tobati selbst gibt es die Möglichkeit Holzschnitzereien, Töpferwaren und Handarbeitskunst zu kaufen. Über Arroyos y Esteros fahren wir nach Nueva Colombia.

Villarica und Independencia:
(2 Tage, 1 Nacht)

1. Tag:

Abfahrt morgens in Nueva Colombia, über San Bernardino fahren wir nach Caacupe und besichtigen die im Mai 1988 von Papst Johannes Paul II. geweihte Basilika, welche im neoromanischen Stil erbaut wurde. Es ist das größte Gotteshaus Paraguays. Jährlich pilgern am 8. Dezember tausende von Menschen in diese Kirche um ihre Versprechen das sie der heiligen Jungfrau gegeben haben einzulösen. Anschließend fahren wir über Cnel. Oviedo weiter nach Villarica. Hier besichtigen wir die Kathedrale aus der Kolonialzeit und das im neoklassizistischen Stil erbaute Rathaus. Auch ist das skurrile Baudenkmal für den Dichter Manuel Ortiz Guerrero sehr sehenswert. Ebenso die beiden Museen mit historischen Gegenständen aus Villarica. Anschließend fahren wir in die von badischen Auswanderern gegründete Kolonie Independencia wo wir in einem Hotel übernachten werden.

2. Tag:

Nach dem Frühstück besichtigen wir die Weinbaukolonie Independencia. Diese wurde von badischen Auswanderern gegründet. Hier besuchen wir eine Weinkellerei, die uns in längst vergessene Zeiten entführt. Nach dem Mittagessen machen wir einen kurzen Spaziergang zu einem der bekanntesten Wasserfällen in der Gegend. Wer möchte kann hier ein Erfrischungsbad nehmen. Die ganz fitten können die Höhen der Ybytyruzu-Berge erklimmen und werden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Danach treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.

Kraftwerk Itaipu und Wasserfälle:(2 Tage, 1 Nacht)

1. Tag:

Abfahrt früh morgens in Nueva Colombia über Caacupe – Coronel Oviedo - Caaguazu – J. E. Estigarriba – Juan E´ Oleary - Ciudad del Este gelangen wir nach Itaipu wo wir das bisher weltgrößte Wasserkraftwerk besichtigen. Die Besichtigung beginnt mit einer Filmvorführung. Hier wird die Entstehung und verschiedene Bauphasen der Anlage gezeigt. Danach folgt eine Busrundfahrt sowie eine Besichtigung des Staudamms von innen. Anschließend fahren wir weiter zum Dreiländereck Paraguay, Argentinien und Brasilien. Am Abend besuchen wir die Churrasqueria Rafain, die für ihre Show mit lateinamerikanischen Rhythmen und Tänzen bekannt ist. Übernachten werden wir in einem 4 Sterne Hotel in der Nähe der Wasserfälle.

2. Tag:

Am Morgen besuchen wir die Wasserfälle auf der brasilianischen Seite. Angeboten werden Helikopterflüge und Bootsfahrten. (zur Zeit ca. 100 US $/Person) Anschließend besichtigen wir den Vogelpark Parque dos Aves „Foz Tropicana“. Auf einem 5 Hektar großen Gelände mit subtropischen Wäldern können Sie mehr als 800 Vögel, sowohl einheimische als auch von fernen Kontinenten beobachten und fotografieren. Danach treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.

Encarnación:(2 Tage, 1 Nacht)

1. Tag:

Abfahrt früh morgens über San Bernardino – Ypacarai – Paraguari – Carapegua – Villa Florida – San Juan Bautista – Santa Rosa nach Encarnacion. Hier machen wir eine kleine Stadtrundfahrt und fahren anschließend weiter zu den berühmten Jesuitenruinen nach Trinidad. Nach der Besichtigung fahren wir weiter in die von deutschen Einwanderern gegründete Kolonie Bella Vista und übernachten im Hotel Papillon.

2. Tag:

Zur Auswahl steht die Besichtigung des Yerba Mate (Nationalgetränk der Paraguayer) verarbeitenden Betriebes Pajarito in Bella Vista oder der Besuch des Freizeitparks Manantial mit verschiedenen Sport- Reit- und Bademöglichkeiten. Nach dem Mittagessen treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.

Encarnación – Itaipu – Foz do Iguazu: (3 Tage, 2 Nächte)

1. Tag:
Abfahrt früh morgens über San Bernardino – Ypacarai – Paraguari – Carapegua – Villa Florida – San Juan Bautista – Santa Rosa nach Encarnacion. Hier machen wir eine Stadtrundfahrt und fahren anschließend weiter zu den berühmten Jesuitenruinen nach Trinidad. Nach der Besichtigung fahren wir weiter in die von deutschen Einwanderern gegründete Kolonie Bella Vista und übernachten im Hotel Papillon.

2. Tag:
Zur Auswahl steht die Besichtigung des Yerba Mate (Nationalgetränk der Paraguayer) verarbeitenden Betriebes „Pajarito“ oder der Besuch des Freizeitparks Manantial mit verschiedenen Sport- Reit- und Bademöglichkeiten). Nach dem Mittagessen fahren wir nach Ciudad del Este weiter und besichtigen das weltgrößte Wasserkraftwerk Itaipu. Anschließend fahren wir nach Foz do Iguazu wo wir in einem 4 Sterne Hotel übernachten. Zu Abend essen wir in der Churrasqueria Rafin die für ihre Show mit lateinamerikanischen Rhythmen und Tänzen bekannt ist.

3. Tag:
Besichtigung der Wasserfälle von argentinischer Seite. Mit einem kleinen Zug fahren wir an den Wasserfällen entlang. Über einen Fußmarsch durch die Teufelsschlucht gelangen wir zu den beeindruckenden Wasserfällen. Danach besichtigen wir den Vogelpark Parque dos Aves „Foz Tropicana“. Auf einem 5 Hektar großen Gelände mit subtropischen Wäldern können Sie mehr als 800 Vögel, sowohl einheimische als auch von fernen Kontinenten beobachten und fotografieren. Danach treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.

Chaco Tour 1:(2 Tage, 1 Nacht)

1. Tag:
Abfahrt früh morgens in Nueva Colombia, über die Puente Remanso überqueren wir den Rio Paraguay und fahren auf der Ruta No. 9 in Richtung Filadelfia. Unterwegs werden wir einige Zwischenstopps machen, um die sich immer wieder verändernde Flora und Fauna bestaunen und fotografieren zu können. Gegen Mittag kommen wir in der Mennoniten-Kolonie Filadelfia an. Nach dem Mittagessen besuchen wir das Jakob Unger Museum in Filadelfia mit vielen Ausstellungsstücken aus der Gründerzeit der Kolonie. Anschließend fahren wir zu den ca. 90 km entfernten Salzwasserlagunen Campo Maria, wo wir von einem Hochstand aus zahlreiche Vogelarten und den Sonnenuntergang beobachten können.
Übernachten werden wir in einem Hotel in der Kolonie Loma Plata.

2. Tag:
Nach dem Frühstück besichtigen wir eine Milch- und Fleischverarbeitende Cooperative. Die mennonitischen Kooperativen decken ca. 70 % des Landesbedarfs mit ihren Milchprodukten.
Anschließend haben wir die Möglichkeit eine Indianersiedlung zu besuchen. Nach dem Mittagessen treten wir die Rückreise nach Nueva Colombia an.
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